Recht und Gesetz · Das KCanG im Überblick

Was will das Konsumcannabisgesetz erreichen?

Häufige Fragen

Was ist das Ziel des Konsumcannabisgesetzes?

Das Gesetz stellt Gesundheitsschutz, Kinder- und Jugendschutz und Prävention in den Mittelpunkt. Das zeigt die Kapitelüberschrift im zweiten Kapitel des KCanG. Konkrete Regeln setzen diese Ziele um, etwa Konsumverbote und das Werbeverbot.

Welche Rolle spielt die Prävention im KCanG?

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, heute das BIÖG, betreibt eine digitale Plattform, baut ein Beratungsangebot auf und bietet Weiterbildungen an (§ 8 KCanG). Anbauvereinigungen müssen zudem zum Jugend- und Gesundheitsschutz beitragen (§ 23 Abs. 4 KCanG).

Wird das KCanG überprüft?

Ja. Nach § 43 KCanG werden die Auswirkungen auf Kinder- und Jugendschutz, Gesundheitsschutz und cannabisbezogene Kriminalität evaluiert; ein umfassender Bericht soll bis zum 1. April 2028 vorliegen. Die aktuellen Ergebnisse veröffentlichen die zuständigen Stellen.

Quellen

  1. KCanG: Gliederung und Überschriften
  2. KCanG § 5: Konsumverbot
  3. KCanG § 6: Werbe- und Sponsoringverbot
  4. KCanG § 8: Suchtprävention durch die BZgA
  5. KCanG § 21: Gesundheitsschutz bei der Weitergabe
  6. KCanG § 23: Kinder- und Jugendschutz in Anbauvereinigungen
  7. KCanG § 7
  8. KCanG § 36
  9. KCanG § 43
  10. BIÖG: Langfristige Risiken und Sucht
  11. Sucht & Drogen Hotline

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