Prävention und Jugendschutz · Gesundheitliche Risiken

Bleiben Schäden nach dem Aufhören bestehen?

Häufige Fragen

Bleibt das Gedächtnis nach dem Aufhören geschädigt?

Bei manchen starken Dauerkonsumenten sind Gedächtnis und Konzentration beeinträchtigt. Laut Sucht Schweiz verschwinden diese Einbußen größtenteils, wenn der Konsum eingestellt wird. Wie dauerhaft die Verbesserung nach einer Studie ist, bleibt laut drugcom unklar. Wer Sorgen hat, sollte den Verlauf mit einer Ärztin oder einem Arzt besprechen.

Kann nach dem Aufhören eine Psychose auftreten?

Menschen, die kiffen, bekommen laut BIÖG häufiger eine Psychose als Menschen, die nicht kiffen. Der Zusammenhang ist statistisch nachgewiesen und nicht gleichbedeutend mit einer Verursachung. Anhaltende Veränderungen in Wahrnehmung, Denken oder Gefühl gehören in ärztliche Hände, auch wenn der Konsum zurückliegt.

Was tun, wenn das Verlangen nach dem Aufhören bleibt?

Ein starkes Verlangen ist ein Signal, das man ernst nehmen sollte. Sprich mit einer Ärztin oder einem Arzt oder mit einer Suchtberatungsstelle über deinen Verlauf. Die Sucht & Drogen Hotline bietet außerdem ein vertrauliches erstes Gespräch an.

Quellen

  1. Sucht Schweiz: Cannabis, Wirkung und Risiken
  2. drugcom: Gedächtnis erholt sich bei Abstinenz vom Kiffen
  3. drugcom: Cannabis stört die Hirnentwicklung Jugendlicher
  4. BIÖG: Langfristige Risiken und Sucht
  5. drugcom: Kiffen geht auf die Lunge
  6. drugcom: Drogenlexikon Cannabis
  7. drugcom: Entzugserscheinungen bei Cannabiskonsum
  8. drugcom: Ausstieg aus dem Cannabiskonsum
  9. cannabispraevention.de: Häufige Fragen

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