Prävention und Jugendschutz · Gesundheitliche Risiken

Welche Vorerkrankungen erhöhen das Psychoserisiko?

Häufige Fragen

Erhöht Cannabis das Psychoserisiko?

Ja, laut BIÖG kommen Psychosen bei Menschen, die kiffen, häufiger vor als bei Menschen, die nicht kiffen. Der Zusammenhang ist statistisch beschrieben, eine Verursachung im Einzelfall ist damit nicht bewiesen. Das Risiko hängt nach den Quellen unter anderem von Veranlagung, Alter beim Einstieg, Konsumhäufigkeit und THC-Gehalt ab. Wer Psychosen in der Familie kennt, sollte vorher mit einer Ärztin oder einem Arzt sprechen.

Welche Vorerkrankungen sind beim Cannabiskonsum besonders wichtig?

Die Quellen nennen vor allem eine angeborene Neigung, etwa wenn ein Elternteil oder Geschwister an einer Schizophrenie erkrankt ist, und laut DHS können sich bestehende psychische Erkrankungen bei hochgradigem Konsum verschlimmern. Welche Vorerkrankungen bei dir relevant sind, kann nur eine Ärztin oder ein Arzt einordnen. Auch die Sucht & Drogen Hotline hilft bei ersten Fragen.

Ist ein hoher THC-Gehalt riskanter?

Eine Studie, über die drugcom berichtet, sieht bei hochpotentem Cannabis etwa ein doppeltes Risiko für psychotische Symptome. Der Befund stammt aus einer Auswertung und ist kein Maß für den Einzelfall. Wer zu einer Risikogruppe gehört, sollte besonders hohe THC-Gehalte meiden und den eigenen Konsum überprüfen.

Quellen

  1. BIÖG: Langfristige Risiken und Sucht
  2. drugcom: Hochpotenter Cannabis verdoppelt das Risiko für psychotische Symptome
  3. drugcom: Jugendliche, die Cannabis konsumieren, haben ein erhöhtes Risiko für Psychose
  4. BIÖG: Häufig gestellte Fragen zu Cannabis
  5. Sucht & Drogen Hotline
  6. Gesundheitsinformation.de: Schizophrenie, Symptome und Ursachen
  7. DHS: Cannabis, Risiken

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