Prävention und Jugendschutz · Gesundheitliche Risiken

Macht Cannabis psychisch abhängig?

Häufige Fragen

Macht Cannabis psychisch abhängig?

Bei dauerhaftem Konsum kann sich laut drugcom.de eine psychische Abhängigkeit entwickeln. Das BIÖG nennt, dass ungefähr eine von acht Personen, die Cannabis konsumieren, abhängig wird. Ob es dich betrifft, zeigt ein ehrlicher Blick auf deine Gewohnheiten: wie oft du konsumierst, ob du den Konsum unterbrechen kannst und wie sehr er deinen Alltag bestimmt. Bei Zweifeln hilft eine Suchtberatung.

Wo bekomme ich Hilfe bei einer Cannabisabhängigkeit?

Eine Suchtberatung ist der erste Ansprechpunkt. Angebote findest du online auf suchtberatung.digital und im Suchthilfeverzeichnis der DHS, anonym erreichst du die Sucht & Drogen Hotline unter 01806 313031. Auch eine Hausärztin oder ein Hausarzt kann abklären, ob hinter Beschwerden ein Konsum steckt, und an Fachstellen weiterleiten.

Ist psychische Abhängigkeit bei jungen Menschen gefährlicher?

Das BIÖG nennt (fast) täglichen Konsum für Jugendliche viel schädlicher als für Erwachsene und beschreibt das junge Gehirn als in einer wichtigen Entwicklungsphase. Drugcom schreibt, es gebe überzeugende Belege, dass ein früher Einstieg nachhaltige Beeinträchtigungen der kognitiven Leistungsfähigkeit zur Folge hat. Zurückhaltung in dieser Lebensphase ist deshalb die naheliegende Konsequenz.

Quellen

  1. BIÖG: Langfristige Risiken und Sucht
  2. BIÖG: Gefahren für Jugendliche
  3. drugcom.de: Cannabis im Drogenlexikon
  4. drugcom.de: Cannabis-Check
  5. suchtberatung.digital: Cannabis
  6. Sucht Schweiz: Cannabis, Wirkung und Risiken
  7. Sucht & Drogen Hotline
  8. DHS: Suchthilfeverzeichnis
  9. drugcom: Bin ich abhängig von Cannabis?

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