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Hilft ein Konsumtagebuch beim Aufhören mit Cannabis?

Häufige Fragen

Muss ich das Tagebuch jeden Tag führen?

Das Tagebuch ist das Kernstück des Programms über vier Wochen. Die Programmseite beschreibt den Ablauf. Sinnvoll ist es, am selben Tag zu notieren, damit die Angaben stimmen. Wähle dafür einen festen Zeitpunkt, etwa abends, damit du nichts vergisst. Ein Tagebuch wirkt vor allem dann, wenn du regelmäßig schreibst.

Hilft ein Tagebuch auch, wenn ich nur reduzieren will?

Ja, das Ziel legst du selbst fest, und das kann eine Reduktion sein. Das Tagebuch zeigt, an welchen Tagen und in welchen Situationen du konsumierst. Daraus lässt sich ableiten, wo du ansetzen kannst. Wie gut das bei dir wirkt, lässt sich vorab nicht sagen.

Wie fange ich mit dem Konsumtagebuch an?

Lege zuerst fest, was du notieren willst, etwa Zeitpunkt, Ort, Menge und Stimmung. Schreibe am selben Tag und halte die Einträge kurz. Nach einigen Tagen liest du deine Notizen durch und suchst nach Mustern. Das Ziel legst du selbst fest, Reduktion oder Ausstieg. Im Programm erhältst du dafür individuelle Unterstützung.

Wann sollte ich zusätzlich eine Beratung nutzen?

Wenn du dein Ziel mehrmals nicht erreichst oder der Konsum dich belastet, ist eine Beratung der nächste Schritt. Laut BIÖG wird ungefähr eine von acht Personen, die Cannabis konsumieren, abhängig. Eine Beratungsstelle kann dir helfen, den nächsten Schritt zu planen, und du musst dafür keine fertige Lösung mitbringen.

Quellen

  1. Quit the Shit: Online-Programm für Cannabiskonsumierende
  2. BIÖG cannabispraevention.de: Langfristige Risiken und Sucht
  3. BIÖG cannabispraevention.de: Gefahren für Jugendliche
  4. Sucht Schweiz: Cannabis, Wirkung und Risiken
  5. Gesetz zum Konsumcannabis (KCanG) § 3

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