Prävention und Jugendschutz · Gesundheitliche Risiken

Welche Folgen hat ein früher Einstieg in den Konsum?

Häufige Fragen

Ist ein früher Einstieg automatisch schädlich?

Das lässt sich nicht für jede einzelne Person sagen. Laut BIÖG ist das gesundheitliche Risiko aber umso größer, je jünger jemand ist und je länger und öfter er oder sie konsumiert. Drugcom beschreibt nachhaltige Beeinträchtigungen der kognitiven Leistungsfähigkeit als Folge eines frühen Einstiegs.

Kann man frühe Schäden wieder ausgleichen?

Ob sich das Gehirn Jugendlicher nach Abstinenz wieder erholt, ist laut drugcom nicht abschließend geklärt. Für Dauerkonsumierende schreibt drugcom, dass sich die Hirnleistung nach dem Aufhören rasch verbessert und dass ungeklärt ist, ob kleine Beeinträchtigungen bleiben. Eine Ärztin oder ein Arzt kann die persönliche Lage einschätzen und passende Schritte besprechen.

Was sollten Eltern tun, wenn sie einen frühen Einstieg vermuten?

Ruhig das Gespräch suchen, konkrete Beobachtungen ansprechen und Beratung holen. Warnzeichen wie Leistungsabfall oder Rückzug sind ein Anlass zum Gespräch, aber noch kein Beweis. Mehr dazu zeigt der Artikel zu den ersten Schritten für Eltern.

Quellen

  1. BIÖG: Gefahren für Jugendliche (cannabispraevention.de)
  2. drugcom: Cannabis (drugcom.de)
  3. drugcom: Cannabis stört die Hirnentwicklung Jugendlicher
  4. drugcom: Ist Cannabis eine Einstiegsdroge?
  5. BIÖG: Programme und Angebote für Lehrkräfte
  6. BIÖG: Umgang mit dem Thema Cannabis (Fach- und Lehrkräfte)

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