Anbauvereinigungen und Clubs · Pflichten, Konzepte und Kontrollen

Welche Qualifikation braucht der Präventionsbeauftragte?

Häufige Fragen

Welche Qualifikation braucht der Präventionsbeauftragte eines Clubs?

Der Präventionsbeauftragte muss gegenüber dem Club Beratungs- und Präventionskenntnisse belegen. Der Nachweis ist die Teilnahmebescheinigung einer Suchtpräventionsschulung bei Landes- oder Fachstellen für Suchtprävention oder Suchtberatung oder bei vergleichbar qualifizierten öffentlich geförderten Einrichtungen (§ 23 Abs. 4 KCanG). Im Zweifel fragst du bei der Erlaubnisbehörde nach.

Wer benennt den Präventionsbeauftragten im Club?

Der Vorstand benennt ein Mitglied als Präventionsbeauftragten. Die Benennung ist für jede Anbauvereinigung vorgeschrieben (§ 23 Abs. 4 KCanG). Die Einzelheiten der Benennung im Verein regelt die Satzung des jeweiligen Vereins.

Welche Aufgaben hat der Präventionsbeauftragte?

Er ist Ansprechpartner für Suchtprävention und sorgt dafür, dass geeignete Maßnahmen für Jugend- und Gesundheitsschutz getroffen werden. Er bringt seine Kenntnisse in das Schutzkonzept ein und sichert dessen Umsetzung. Bei akuten Fällen verweist er an Beratungsstellen.

Quellen

  1. KCanG § 23 Anbauvereinigungen, Pflichten
  2. Sucht und Drogen Hotline
  3. KCanG § 11
  4. KCanG § 12
  5. KCanG § 21

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