Hilfe und Beratung · Angehörige und Selbsthilfe

Was kann ich tun, wenn mein volljähriges Kind kifft?

Häufige Fragen

Darf ich meinem erwachsenen Kind das Kiffen verbieten?

Über dein eigenes Zuhause entscheidest du, und dort kannst du Regeln festlegen, etwa keinen Konsum in gemeinsamen Räumen. Außerhalb deiner Wohnung kannst du den Konsum deines erwachsenen Kindes nur durch Gespräche und Absprachen beeinflussen. Ab 18 Jahren ist der Besitz von bis zu 25 Gramm Cannabis zum Eigenkonsum erlaubt (§ 3 Abs. 1 KCanG).

Wo finde ich als Angehörige oder Angehöriger Beratung?

Angebote für Angehörige gibt es online, zum Beispiel bei DigiSucht, und vor Ort in Suchtberatungsstellen. Das Suchthilfeverzeichnis der DHS zeigt Stellen in deiner Nähe. Frag jede Stelle vor dem ersten Kontakt, wie sie mit Vertraulichkeit umgeht und welche Form sie für Angehörige anbietet.

Wann sollte ich sofort Hilfe holen?

Bei Suizidgedanken, Selbstgefährdung, Verwirrtheit oder einer akuten psychischen Krise wählst du den Notruf 112. Ein Termin bei der Suchtberatung oder beim Hausarzt reicht dann nicht aus. Wenn dein Kind nicht mehr ansprechbar oder akut gefährdet ist, zählt jede Minute.

Quellen

  1. DigiSucht: Suchtberatung für Angehörige
  2. DHS: Suchthilfeverzeichnis
  3. BIÖG: Informationen für Eltern
  4. BIÖG: Langfristige Risiken und Sucht
  5. Konsumcannabisgesetz (KCanG) § 3
  6. Konsumcannabisgesetz (KCanG) § 5
  7. DigiSucht: Digitale Suchtberatung Cannabis
  8. BIÖG: Empfehlungen für Eltern

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Über The Cherry berichten unter anderem die Medien weiter oben. Alle Beiträge findest du auf der Presseseite.