Hilfe und Beratung · Konsum beenden

Was tun, wenn ich Cannabis aus Stress konsumiere?

Häufige Fragen

Hilft Cannabis wirklich gegen Stress?

Cannabis kann kurzfristig Entlastung geben. Laut DigiSucht übernimmt das Kiffen für manche Menschen die Funktion, mit unangenehmen Gefühlen wie Langeweile, Angst oder Einschlafschwierigkeiten fertig zu werden. Die Ursache des Stresses löst es nicht. Wer regelmäßig konsumiert, riskiert, dass sich der Konsum als Gewohnheit festsetzt. Bei dauerhaftem Konsum kann sich eine psychische Abhängigkeit entwickeln.

Welche Alternativen zum Konsum gibt es bei Stress?

Kurze Spaziergänge, ein Telefonat mit einer vertrauten Person, feste Pausen, Sport oder Atemübungen können helfen. Wichtig ist, die Alternative vorher zu planen, damit du sie im Moment des Wunsches auch umsetzt. Probiere aus, was für dich funktioniert, und passe es an.

Wann sollte ich mit einer Ärztin oder einem Arzt über den Konsum sprechen?

Sprich mit einer Ärztin oder einem Arzt, wenn der Konsum regelmäßig wird, dich belastet oder wenn Ängste, Schlafprobleme oder Stimmungstiefs dazukommen. Dort kannst du auch klären, ob eine Behandlung sinnvoll ist. Bei akuter Gefahr wählst du den Notruf 112.

Quellen

  1. DigiSucht: Cannabis
  2. Sucht Schweiz: Cannabis, Wirkung und Risiken
  3. drugcom.de: Drogenlexikon Cannabis
  4. Drogenbeauftragter der Bundesregierung: Beratungsangebote
  5. Sucht & Drogen Hotline

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