Hilfe und Beratung · Konsum beenden

Was tun bei Depressionen während des Entzugs?

Häufige Fragen

Ist eine Depression im Cannabis-Entzug normal?

Stimmungstiefs können beim Aufhören auftreten. Ob dahinter eine Depression steckt, klärt nur eine ärztliche oder psychotherapeutische Untersuchung. Warte nicht ab, wenn die Stimmung über Wochen gedrückt bleibt oder du dich hoffnungslos fühlst. Sprich das Thema offen an.

Wann muss ich bei Depressionen im Entzug sofort Hilfe holen?

Sofort Hilfe holst du bei Suizidgedanken, Selbstgefährdung oder akuter Verwirrtheit. Dann wählst du den Notruf 112. Bei starken Stimmungstiefs, die den Alltag lahmlegen, ist ein zeitnaher Termin bei der Hausarztpraxis oder einer Fachstelle der richtige Weg.

Darf ich Schlafmittel oder andere Medikamente nehmen?

Medikamente nimmst du nur nach ärztlicher Rücksprache. Erzähle der Ärztin oder dem Arzt, welche Substanzen du sonst noch nutzt, weil sich Wirkungen gegenseitig beeinflussen können. Rezeptfreie Mittel solltest du ebenfalls vorher besprechen.

Quellen

  1. BIÖG: Langfristige Risiken und Sucht
  2. mindzone: Cannabis, Hanf, Weed
  3. DigiSucht: Cannabis
  4. drugcom: Drogenlexikon Cannabis
  5. drugcom: Ausstieg aus dem Cannabiskonsum

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