Straßenverkehr · THC-Grenzwert im Straßenverkehr

Welche Verfahren drohen beim Fahren unter Cannabiseinfluss?

Häufige Fragen

Ist Fahren unter Cannabis immer eine Straftat?

Nein. Der Grundtatbestand nach § 24a StVG ist eine Ordnungswidrigkeit und wird mit einem Bußgeld geahndet. Eine Straftat nach § 316 oder § 315c StGB setzt voraus, dass die Person infolge berauschender Mittel nicht in der Lage ist, das Fahrzeug sicher zu führen. Das klärt eine Anwältin oder ein Anwalt für Verkehrsrecht oder Strafrecht im Einzelfall.

Schützt mich ein Messwert unter 3,5 Nanogramm vor einer Straftat?

Der Messwert allein beantwortet diese Frage nicht. Der Grenzwert nach Absatz 1a betrifft den Bußgeldtatbestand. Die Strafvorschriften des § 316 und § 315c StGB knüpfen im Wortlaut daran an, ob das Fahrzeug sicher geführt werden kann. Dafür hilft eine Anwältin oder ein Anwalt für Strafrecht.

Welche Rolle spielt ein Unfall bei der Abgrenzung?

Ein Unfall kann zusätzliche Fragen aufwerfen, etwa zu Verletzten, Schäden oder dem Hergang. Diese Punkte werden im Einzelfall geprüft. Ein Unfall entscheidet nicht allein über eine Straftat, verändert die Lage aber deutlich. Eine Beratung hilft bei der Einordnung.

Quellen

  1. Straßenverkehrsgesetz, § 24a (gesetze-im-internet.de)
  2. Straßenverkehrsgesetz, § 25 Fahrverbot (gesetze-im-internet.de)
  3. Strafgesetzbuch, § 316 (gesetze-im-internet.de)
  4. Strafgesetzbuch, § 315c (gesetze-im-internet.de)
  5. Strafgesetzbuch, § 69 (gesetze-im-internet.de)
  6. Strafgesetzbuch, § 44 (gesetze-im-internet.de)

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