Hilfe und Beratung · Angehörige und Selbsthilfe

Wie helfe ich Kindern aus suchtbelasteten Familien?

Häufige Fragen

Woran erkenne ich, dass ein Kind unter der Sucht eines Elternteils leidet?

Typisch sind Rückzug, Schulprobleme, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen und die Übernahme von Aufgaben, die für das Alter zu groß sind. Ein einzelnes Zeichen reicht nicht für eine Aussage. Wenn mehrere Hinweise zusammenkommen und länger andauern, lohnt sich ein Gespräch mit einer Beratungsstelle, auch ohne sicheren Befund.

Wo finde ich Hilfe, wenn ich ein Kind in akuter Gefahr sehe?

Bei akuter Gefahr rufen Sie den Notruf 112 an. Sonst hilft eine Beratungsstelle mit Erfahrung in Familienfragen weiter. Das DHS-Suchthilfeverzeichnis zeigt Einrichtungen. Auch Jugendämter vor Ort geben Auskunft, welche Stelle für die Lage zuständig ist.

Gibt es Angebote speziell für Kinder aus suchtbelasteten Familien?

Ja. Die Online-Beratung DigiSucht verweist auf das Angebot „Hilfen im Netz“ für Kinder suchtkranker Eltern. Für ältere Jugendliche, die selbst konsumieren, gibt es Beratung für junge Menschen.

Quellen

  1. Fachstelle für Suchtprävention Berlin: Projekt Kind-Sucht-Familie
  2. DigiSucht: Suchtberatung für Angehörige
  3. DHS: Suchthilfeverzeichnis

Passend dazu

Über The Cherry berichten unter anderem die Medien weiter oben. Alle Beiträge findest du auf der Presseseite.