Prävention und Jugendschutz · Gesundheitliche Risiken

Erhöht Cannabis das Psychoserisiko?

Häufige Fragen

Erhöht Cannabis das Psychoserisiko wirklich?

Die Forschung zeigt einen Zusammenhang zwischen Cannabiskonsum und einem höheren Psychoserisiko, besonders bei regelmäßigem Konsum über lange Zeit und hohem THC-Gehalt. Ob Cannabis eine Psychose verursacht, ist damit nicht bewiesen, denn nach dem BIÖG ist es ebenso möglich, dass Menschen mit einer Psychose-Neigung eher zu Cannabis greifen. Bei angeborener Neigung könnten schon geringe Mengen ausreichen.

Ab welchem Alter ist das Risiko besonders hoch?

Das BIÖG schreibt, dass bis etwa zum Alter von 25 Jahren wichtige Umbau- und Reifungsprozesse im Gehirn stattfinden, die Cannabis stören kann, und dass Jugendliche gar kein Cannabis konsumieren sollten. Die Schädlichkeit hängt nach dem BIÖG vom Alter und von der Konsumhäufigkeit ab.

Was tue ich bei ersten Anzeichen einer Psychose?

Suche zeitnah eine Hausarztpraxis oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst auf, bei akuter Gefahr den Notruf 112. Warte nicht ab, bis sich Veränderungen von allein zurückbilden. Sprich auch mit Menschen aus deinem Umfeld, die dich gut kennen.

Quellen

  1. cannabispraevention.de: FAQ
  2. cannabispraevention.de: Langfristige Risiken und Sucht
  3. drugcom: Hochpotenter Cannabis verdoppelt Risiko für psychotische Symptome
  4. drugcom: Jugendliche, die Cannabis konsumieren, haben ein erhöhtes Risiko für Psychose
  5. DHS: Cannabis, Risiken
  6. drugcom: Cannabis im Drogenlexikon
  7. Sucht & Drogen Hotline

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