Prävention und Jugendschutz · Gesundheitliche Risiken

Führt Cannabis zu Motivationsverlust?

Häufige Fragen

Macht Cannabis dauerhaft antriebslos?

Ein dauerhaftes Amotivations-Syndrom gilt nach den Angaben von Sucht Schweiz als nicht bestätigt. Während eines Rausches kann Cannabis die Motivation hemmen. Bei starkem Dauerkonsum können Gedächtnis und Konzentration leiden, und diese Einbußen bilden sich laut Sucht Schweiz größtenteils zurück, wenn der Konsum endet. Wenn Antriebslosigkeit über Wochen anhält, ist ein Gespräch mit einer Ärztin oder einem Arzt sinnvoll.

Kann Cannabis die Konzentration in der Schule beeinträchtigen?

Häufiges Kiffen kann die Konzentration stören, schreibt das BIÖG in seinen Informationen für Jugendliche. Das kann zu Problemen in Schule und Ausbildung führen. Wenn du Konzentrationsprobleme bemerkst, achte auf dein Konsummuster und sprich bei Bedarf mit einer Beratungsstelle oder einer Ärztin oder einem Arzt.

Wie schnell erholt sich das Gedächtnis nach dem Aufhören?

Eine Studie mit 88 jungen Erwachsenen fand eine verbesserte Merkfähigkeit schon in der Woche nach dem letzten Konsum. Wie dauerhaft diese Veränderung ist, bleibt nach den Angaben von drugcom unklar. Für Jugendliche ist die Erholung des Gehirns nicht abschließend geklärt.

Quellen

  1. Sucht Schweiz: Cannabis, Wirkung und Risiken
  2. drugcom: Gedächtnis erholt sich bei Abstinenz vom Kiffen
  3. drugcom: Sport verbessert kognitive Leistungen nach dem Ausstieg aus dem Cannabiskonsum
  4. BIÖG: Gefahren für Jugendliche
  5. drugcom: Cannabis stört die Hirnentwicklung Jugendlicher
  6. Sucht & Drogen Hotline
  7. BIÖG: Langfristige Risiken und Sucht

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