Prävention und Jugendschutz · Gesundheitliche Risiken

Verstärkt Cannabis Depressionen und Angst?

Häufige Fragen

Macht Cannabis depressiv?

Das BIÖG schreibt, Studien wiesen darauf hin, dass starker Cannabiskonsum das Risiko für Depressionen erhöhen kann. Ob Cannabis Depressionen direkt auslöst, ist nach dem Stand der Forschung nicht abschließend geklärt. Umgekehrt erhöhen psychische Probleme laut drugcom das Risiko, Cannabis als Selbstmedikation zu missbrauchen. Wer depressive Gefühle hat, sollte den Konsum mit einer Ärztin oder einem Arzt besprechen.

Hilft Cannabis gegen Angst?

Die gelesenen Quellen belegen keinen Nutzen von Cannabis gegen Angst. Drugcom nennt Angst und Panikreaktionen als mögliche unangenehme Wirkungen, das BIÖG nennt Angst und Panikgefühle als kurzfristige Risiken. Bei starker Angst ist eine ärztliche Behandlung oder Psychotherapie der richtige Weg. Die Suchtberatung hilft, wenn der Konsum zur Gewohnheit wird.

Wann sollte ich ärztliche Hilfe suchen?

Wenn Niedergeschlagenheit oder Angst über Wochen anhalten, sich verschlechtern oder den Alltag bestimmen, ist ärztliche Hilfe sinnvoll. Bei akuter Not hilft der Notruf. Hausärztinnen und Hausärzte können an Fachleute weitervermitteln.

Quellen

  1. BIÖG: Langfristige Risiken und Sucht
  2. drugcom.de: Cannabis (Drogenlexikon)
  3. Medizinal-Cannabisgesetz, § 3 (gesetze-im-internet.de)
  4. Suchtberatung digital: Cannabis
  5. BIÖG: Kurzfristige Risiken

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