Prävention und Jugendschutz · Informationen für Eltern

Wie vermeidet man, Cannabis zu verharmlosen oder zu dramatisieren?

Häufige Fragen

Wie viele Konsumierende werden abhängig?

Laut BIÖG wird ungefähr eine von acht Personen, die Cannabis konsumieren, abhängig. Das heißt, die große Mehrheit wird nicht abhängig, aber ein relevanter Teil schon. Wie hoch das Risiko für einen einzelnen Menschen ist, hängt vom Alter, von der Konsumhäufigkeit und von der persönlichen Situation ab.

Verursacht Cannabis Psychosen?

Die BIÖG beschreibt einen statistischen Zusammenhang: Menschen, die kiffen, bekommen häufiger eine Psychose. Dieser Zusammenhang belegt nach Angaben der Präventionsseite nicht, dass Cannabis eine Psychose tatsächlich verursacht. Bei einer angeborenen Neigung können schon geringe Mengen ausreichen.

Woran erkenne ich, ob ich zu stark dramatisiere?

Wenn du Aussagen machst, die sich nicht auf eine Quelle zurückführen lassen, oder wenn dein Kind nach dem Gespräch nichts mehr erzählt, lohnt ein Blick auf deine Wortwahl. Prüfe die Aussagen an der BIÖG-Seite und sag offen, was du nicht weißt.

Quellen

  1. BIÖG Cannabisprävention: FAQ
  2. BIÖG Cannabisprävention: Langfristige Risiken und Sucht
  3. BIÖG Cannabisprävention: Gefahren für Jugendliche
  4. BIÖG Cannabisprävention: Kurzfristige Risiken für Eltern
  5. drugcom: Hochpotenter Cannabis und Psychose
  6. drugcom: Cannabis stört die Hirnentwicklung Jugendlicher
  7. drugcom: Kiffen geht auf die Lunge
  8. DHS: Risiken von Cannabis
  9. BIÖG Cannabisprävention: Zahlen zum Konsum
  10. BIÖG Cannabisprävention: Anlaufstellen und Beratungsangebote

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