Medizinalcannabis · Patientenrechte und Selbsthilfe

Welche Selbsthilfegruppen gibt es für Cannabis-Patienten?

Häufige Fragen

Welche Selbsthilfegruppen für Cannabis-Patienten gibt es in Deutschland?

Der Bund Deutscher Cannabis-Patienten e.V. nennt auf seiner Website zwei Online-Gruppen, „Cannabis als Medizin“ und „ADHS und Cannabinoide“. Außerdem gibt es lokale Gruppen in Essen und Oberhausen. Den aktuellen Stand und die Kontaktwege findest du auf der Website des BDCan, weil sich Gruppen ändern können.

Kann ich an einer Online-Selbsthilfegruppe auch ohne feste Verordnung teilnehmen?

Ob eine Teilnahme ohne Verordnung möglich ist, geben wir nicht an, weil wir es nicht geprüft haben. Vor dem Beitritt klärst du auf der Website des BDCan oder direkt beim Verband, welche Voraussetzungen für deine Gruppe gelten. Eine Selbsthilfegruppe ersetzt auch in diesem Fall keine ärztliche Beratung.

Ersetzt eine Selbsthilfegruppe die Beratung durch die Ärztin oder den Arzt?

Nein. Erfahrungen anderer Betroffener sind hilfreich, aber sie ersetzen keine ärztliche Empfehlung. Dosierungen, Änderungen und Nebenwirkungen besprichst du mit deiner Praxis. Die Gruppe hilft beim Austausch und beim Einordnen von Informationen, nicht bei der Behandlung selbst.

Quellen

  1. BDCan: Selbsthilfegruppen
  2. ACM: Patiententelefon

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