Prävention und Jugendschutz · Informationen für Eltern

Warum hilft Zuhören mehr als Konfrontation?

Häufige Fragen

Heißt Zuhören, dass ich Cannabiskonsum gutheiße?

Nein. Zuhören heißt, die Sicht des Kindes zu verstehen. Du kannst sie anerkennen und trotzdem deutlich sagen, dass du den Konsum für riskant hältst. Der Unterschied liegt im Ton und in der Reihenfolge: erst verstehen, dann bewerten.

Was mache ich, wenn mein Kind nach dem Gespräch nichts mehr erzählt?

Gib ihm Zeit und bleib freundlich im Alltag. Nutze kurze Gelegenheiten für Gespräche, etwa im Auto. Wenn das über längere Zeit nicht gelingt, kann eine andere Vertrauensperson oder eine Beratung helfen. Das Elterntelefon der Nummer gegen Kummer ist unter 0800 111 0 550 erreichbar.

Wie viele Jugendliche konsumieren überhaupt Cannabis?

Laut der BIÖG-Präventionsseite für Eltern ist Kiffen bei 12- bis 17-Jährigen rein statistisch eher die Ausnahme als die Regel. Kommt es vor, geht es in einem großen Teil der Fälle ums Ausprobieren. Das ersetzt keine Aufmerksamkeit, hilft aber, ruhig zu bleiben.

Quellen

  1. BIÖG Cannabisprävention: Eltern
  2. BIÖG Cannabisprävention: FAQ
  3. Nummer gegen Kummer: Elterntelefon
  4. Cannabisprävention des Bundes: Über Cannabis reden

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