Hilfe und Beratung · Beratungsstellen vor Ort

Was macht eine psychosoziale Suchtberatungsstelle (PSB)?

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen einer PSB und einer Suchtklinik?

Eine PSB ist eine ambulante Beratungsstelle. Du kommst zu Gesprächen und behältst deinen Alltag. Eine Suchtklinik ist eine stationäre oder teilstationäre Einrichtung für intensive Behandlung. Die PSB klärt, ob eine Klinik sinnvoll ist, und begleitet dich bei der Vermittlung.

Kann auch ein Angehöriger zur PSB gehen?

Ja. Viele Beratungsstellen haben Angebote für Familienmitglieder, Partnerinnen und Partner sowie Freunde. Angehörige können Fragen zum Umgang mit dem Konsum klären und Entlastung finden. Ob und in welchem Umfang das möglich ist, erfragst du bei der Stelle.

Muss ich für die PSB eine Überweisung haben?

Ob du eine Überweisung oder eine Anmeldung über ein Amt brauchst, unterscheidet sich je nach Stelle. Frag beim ersten Kontakt nach, welche Voraussetzungen für dich gelten. Auch wenn ein Gericht oder ein Amt die Beratung vorschlägt, klärt die Stelle mit dir den Ablauf.

Quellen

  1. DHS: Suchthilfeverzeichnis
  2. DHS: Cannabis
  3. Drogenbeauftragter der Bundesregierung: Beratungsangebote

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