Hilfe und Beratung · Beratungsstellen vor Ort

Wann sollte man mit dem Hausarzt über Cannabis sprechen?

Häufige Fragen

Muss ich meiner Hausärztin oder meinem Hausarzt sagen, dass ich kiffe?

Es ist hilfreich, weil die Ärztin oder der Arzt Beschwerden und Medikamente besser einordnen kann. Du musst nicht jedes Detail nennen, solltest aber ehrlich sein. Die Praxis unterliegt der Schweigepflicht. Du kannst offen fragen, was dokumentiert wird.

Kann mein Hausarzt mir beim Aufhören helfen?

Die Praxis kann Beschwerden abklären und dich an eine Suchtberatung oder Fachstelle überweisen. Wie sie bei Entzugsbeschwerden begleitet, klärst du im Gespräch. Bei Abhängigkeit oder psychischen Problemen ist ärztliche Begleitung wichtig.

Welche Warnzeichen erfordern sofortige Hilfe?

Sofort Hilfe brauchst du bei starker Verwirrtheit, Atemnot, Stimmen hören, starker Panik oder Gedanken an Selbstverletzung. Dann wähle den Notruf 112 oder wende dich an eine Notaufnahme. Für weniger akute Sorgen ist ein Termin in der Praxis der richtige Weg.

Quellen

  1. Langfristige Risiken und Sucht, cannabispraevention.de (BIÖG)
  2. Gesundheitliche Aspekte, cannabispraevention.de (BIÖG)
  3. DHS: Risiken von Cannabis
  4. DHS: Suchthilfeverzeichnis
  5. Medizinal-Cannabisgesetz, § 3

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