Hilfe und Beratung · Konsum beenden

Welche Rolle spielt die Familie beim Ausstieg?

Häufige Fragen

Wie kann meine Familie den Ausstieg unterstützen, ohne zu kontrollieren?

Hilfreich sind offene Gespräche, gemeinsame Absprachen und das Interesse an deinem Weg. Kontrolle wie das Durchsuchen von Sachen kann Druck und Misstrauen erzeugen. Vereinbart stattdessen Regeln, die für alle gelten, und sprecht Rückfälle an, ohne sie zu bestrafen.

Kann ich meinen Angehörigen zur Beratung zwingen?

Niemand kann einen erwachsenen Menschen zur Beratung zwingen. Du kannst aber selbst Beratung in Anspruch nehmen und dort besprechen, wie du unterstützen kannst. Ob eine Suchtberatungsstelle Familiengespräche anbietet, fragst du dort nach.

Wann sollte die Familie sofort Hilfe holen?

Bei Suizidgedanken, akuter Selbstgefährdung, Gewalt oder Drohungen wählt ihr den Notruf 112. Auch wenn jemand nicht mehr ansprechbar ist, zählt jede Minute. In weniger akuten Lagen ist ein Termin bei der Suchtberatung oder bei der Hausarztpraxis der richtige Schritt.

Quellen

  1. DigiSucht: Suchtberatung für Angehörige
  2. DigiSucht: Sucht- und Drogenberatung für Eltern
  3. DHS: Suchthilfeverzeichnis
  4. DHS: Angehörige und Mitbetroffene

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